Meine Lieben, so etwas passiert nur mir!
Ich bin gerade auf dem Weg nach München um in einem Club aufzulegen. Natürlich fahre ich eine solch weite Strecke nicht mit dem Auto, ich fliege. Ehrlich gesagt bin ich schon sehr spät dran und muss mich tierisch beeilen, also gebe ich in Windeseile meinen Koffer auf und laufe durch die Sicherheitskontrolle.
Der Spaß beginnt: Ich lege meine Sachen aufs Band und warte am anderen Ende auf mein Handgepäck. Es vergehen Minuten des endlosen Wartens, bis sich zwei Beamte der Flughafenpolizei ihren Weg durch die immer länger werdende Warteschlange bahnen. Ich bin schon hochrot im Gesicht, ich weiß, dass die Passagiere wegen meiner Tasche warten müssen. Nur kann ich nicht ahnen, aus welchem Grund sich das Flughafenpersonal vor dem Bildschirm des Laufbandes versammelt. Endlich kommt ein Polizist auf mich zu und fragt mich, ob das meine Tasche sei und was sich in dieser Tasche befindet.
Ich zähle auf: Zwei Ladegeräte, Autogrammkarten und mehr weiß ich nicht, tatsächlich aber befindet sich noch eine Kamera in der Tasche und die wird für eine Bombe gehalten. Zu diesem Zeitpunkt mache ich mich darauf gefasst, München nur noch mit dem Auto zu erreichen.
Die Polizei nimmt dann einen Abstrich, um auszuschließen, dass es sich um eine Bombe oder Sprengstoff handelt. Ich werde immer nervöser, mein Name wird schon aufgerufen: „Herr Schleinfoiegt, bitte begeben sie sich zu ihrem Abfluggate.“
Ha, ha sehr witzig! Nach zwanzig Minuten darf ich den Tascheninhalt präsentieren und meinen Flug in allerletzter Sekunde wahrnehmen. Was für ein Glück!
Jetzt muss ich leider aufhören zu Schreiben, wir befinden uns im Landeanflug. Ich hoffe, meine kleine Geschichte hat euch gefallen.
Schüss ohne t euer Schlön